Konzertabend am 22.10.2011

Freundschaftstreffen der Bürgerkapelle Tramin und der Stadtkapelle MN vom 11. bis 13. Juni 2011

Seit 53 Jahren treffen sich die beiden Kapellen aus Tramin und Mindelheim in regelmäßigen Abständen um ihre Freundschaft zu pflegen. Die Freude war demnach groß, als die Traminer für heuer Ihren Besuch in Mindelheim ankündigten.

Nach dem Empfang, bei dem die Stadtkapelle ein kleines Standkonzert spielte, wurde mit einem Grillfest bis weit in die Nacht gefeiert. Man hatte sich schließlich einiges zu erzählen, lag das letzte Treffen doch schon 3 Jahre zurück.

Nach kurzer Nacht spielte die Bürgerkapelle Tramin am Sonntag auf dem Kirchplatz ein Standkonzert nach dem Gottesdienst. Dies sollte zugleich Werbung für die am Abend auf dem Marienplatz stattfindende Serenade sein.

Zahlreiche Zuhörer fanden sich dann Abends auf dem Marienplatz ein, um den Klängen der Stadtkapelle MN und der Bürgerkapelle Tramin zu lauschen. Bei unterhaltender Musik, lauen Temperaturen und Südtiroler Schmankerln (Speck und Wein) kamen die Besucher voll auf ihre Kosten.

Der Marienplatz erwies sich zudem als perfekte Kulisse für diese Veranstaltung!

Wie schnell so ein Wochenende vergehen kann, sah man spätestens am Montag früh, als unsere Traminer Freunde mit gepackten Koffern wieder vor dem Bus standen. Viel zu schnell ging das schöne Wochende vorbei - aber eines ist sicher: Wir sehen uns bald wieder!!

 

 

 

Josefibock 19. März, Forum MN

Bock auf Bock? Ja?

Ein voller Erfolg war der neu gestaltete Josefibock der Stadtkapelle Mindelheim.

Fotos gibt's in unserer Galerie zu sehen, und wer die Mindelheimer Musikanten unter der Leitung von Karl Seibold hören und sehen will, der sollte einfach auf den Livemitschnitt klicken. Viel Spaß dabei!

Livemitschnitt Mindelheimer Musikanten

 

 

Taufe eines Musikers auf dem Oktoberfest 2010 in Mindelheim

Mindelheimer Hütte 2009

In der Stadtkapelle Mindelheim gibt’s und gab's schon immer ein paar Musiker, die neben ihrem Instrument auch eine Leidenschaft für die Berge entwickelt haben. Alljährlich zum Hüttenschluss tut man sich zusammen und macht einen Ausflug in die Allgäuer Alpen.
Alle drei Jahre, wie auch dieses, war der Tross, der sich Richtung Kleinwalsertal in Bewegung setzte, heuer etwas größer. Wer Mindelheim kennt, weiß, dass dieser Drei-Jahres-Zyklus nur einen Hintergrund haben kann: Das Frundsbergfest. Unsere Freunde vom Alpenverein stellen während unserer mittelalterlichen Zeit die Institution der Stadtwache dar und lassen es sich nicht nehmen, dann und wann den einen oder anderen festzunehmen. 2006 war es unser neuer Dirigent, diesmal unser Vorstand, der wegen haarsträubenden Verbrechen angeklagt wurde. Als Auslöse, wie schon seit jeher, muss/will man zum Abschluss der Hüttensaison die Bergmesse musikalisch umrahmen.
Und so machten sich am 10.10. knapp 30 Männlein und Weiblein auf den Weg um über das Wildental zur Mindelheimer Hütte aufzusteigen. Anfänglich über Feldwege spazierend, unterhielt man sich gut und wer dem weisen Rat erfahrener Bergleute keinen Glauben schenken wollte, der hat spätestens nach 15min die erste Jacke ausgezogen. So ging 's weiter über Stock und Stein immer näher ran an den Latschenhang, der ersten wirklichen Herausforderung. Oben angekommen lud die Hintere Wildenalpe, obwohl unbewirtet, zu einer Brotzeit ein. Auf dem Blechdach eben dieser entstand auch obiges Foto. Das Lachen in den Gesichtern sollte jedoch nicht lange Bestand haben, kaum war man los gelaufen, öffnete Petrus seine Pforten und es regnete in Strömen. „Nur noch schnell rauf!“ hieß es plötzlich. Es war immerhin noch ein gutes Stück zu gehen, aber die Vorfreude auf das was kommen sollte ließ die Beine leicht und die Finger warm werden.
Wie kaum anders zu erwarten, kam einer nach dem anderen klitschnass an der Hütte an und vergrub sich erstmal im Trockenraum. Böse Zungen behaupten, manche Musikerinnen seien da gar nicht mehr herausgekommen ;-)
Jetzt spielte das Wetter keine Rolle mehr und wir konnten den Abend in vollen Zügen genießen. Die Bedienung war schnell, der Koch in gewohnter Weise „sterneverdächtig“ und die Stimmung großartig. Der Abend nahm seinen Lauf, man sang, tanzte und klatschte sich die Hände wund. Alte Hasen lassen hören: „so guat war's no nie!“ An dieser Stelle ein Hoch auf Frisch vom Blech.
Die Zeit verging wie im Fluge, folglich war die Nacht umso kürzer. Mancher Musikant wird froh gewesen sein, dass aufgrund logistischer Engpässe der Materialseilbahn wir leider keine Instrumente dabei hatten. Die Bergmesse fand trotzdem statt und einige Bergfreunde versammelten sich in der Sonne, die gerade rechtzeitig durch die Wolken brach.
Vor dem Abstieg gab's noch eine würzige Speckknödel-Suppe und man trat gestärkt den Heimweg an.

 

 

Freitag, 15:00 Uhr, die Vorfreude war groß als der Bus losfuhr, um uns, die Stadtkapelle Mindelheim, nach Öflingen zu bringen. Nach der gut vierstündigen Reise wurden wir herzlich vom örtlichen Musikverein durch ein Standkonzert begrüßt. Den Abend verbrachten wir in gemütlicher Runde mit unseren Quartiergebern im Gasthof „Zur Säge“.

Der Samstagmorgen empfing uns mit strahlendem Sonnenschein, was jedoch die Gefühlslage einiger weniger nicht zu heben imstande war ;-). Auf dem Programm stand zunächst die Besichtigung der „Erdmannshöhle“, einer Tropfsteinhöhle im benachbarten Hasel. Weiter ging’s mit dem Bus nach Bad Säckingen. Der Kurort, bekannt durch den „Trompeter von Säckingen“, bot diverse Besichtigungsmöglichkeiten, wie z.B. die alte Holzbrücke über den Rhein, die barocke Kirche oder das Trompetermuseum. Nach dem Mittagessen rückte die Stunde der Wahrheit für unsere sieben Fußballprofis immer näher, als es hieß, sich im Hobbyturnier mit den konkurrierenden Musikvereinen zu messen. Der angestrebte „Rettichpokal“  war zwar nicht drin, aber mit der Leistung unserer Mannschaft konnten wir sehr zufrieden sein. Nach dem Abendessen bei unseren Gastgebern, bei denen wir uns an dieser Stelle nur noch einmal herzlich bedanken können, begann der musikalische Teil. Wir marschierten von der „Säge“ durch den Ort zur Turnhalle, in der das alljährliche „Rettichfest“ stattfand. Dort angekommen, spielten wir ein zweistündiges Konzert mit breitgefächertem Programm, das großen Anklang im Publikum fand. Erst nach der zweiten Zugabe räumten wir die Bühne und machten diese für die nachfolgende Band „Wälderblut“ frei. Zum Ausklang des Abends genossen wir frischen Rettich und schlossen die eine oder andere Freundschaft mit den Öflinger Musikern.

Am Sonntag durften wir unseren Badener Kollegen beim Mittagsschoppen die gute Bayerische Musikkultur vermitteln. Mit unserem Programm aus Märschen, Polkas und zünftiger Unterhaltungsmusik heizten wir der Halle richtig ein und erfüllten unsere Aufgabe als Botschafter unserer Region.

Jedoch nahte nach dem Essen leider die Zeit des Abschieds. Ein durch und durch gelungenes Wochenende ging dem Ende zu und so erklang um 15 Uhr der Ruf „Alles einsteigen, wir fahren los!!“. Auf dem Heimweg  machten wir in Schaffhausen kurz Rast und besichtigten den größten Wasserfall Europas, den Rheinfall.

Wir Musiker sind der Meinung:  Das war SPITZE!!